Junge Perspektiven auf Finanz- und Wirtschaftspolitik

Junge Perspektiven auf Finanz- und Wirtschaftspolitik

Politische Bildung, die im Alltag landet

Junge Menschen treffen heute weitreichende finanzielle Entscheidungen – von der Ausbildung über die erste Miete bis hin zu eigenen Verträgen – oft bevor sie ein Grundverständnis von Steuerpolitik, Staatsverschuldung oder Inflation entwickeln konnten. Da diese Themen im regulären Lehrplan häufig zu kurz kommen, bringt das Projekt „Junge Perspektiven“ fundierte Finanz- und Wirtschaftspolitik direkt zu den Jugendlichen: interaktiv, praxisnah und ohne Überwältigung.

Über das Projekt

Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern einen Lernraum, um wirtschaftliche Entwicklungen reflektiert einzuordnen.

  • Zeitraum: April – Dezember 2026.
  • Ort: Fünf Schulen in Dortmund sowie ein Jugendverein als Lernort.
  • Zielgruppe: Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren

Sechs Module – Vom Alltag bis zum Zielkonflikt
Das Projekt umfasst sechs thematische Schwerpunkte, die flexibel in den Schulalltag integriert werden können:

1. Staatshaushalt verstehen: Öffentliche Einnahmen, Ausgaben und politische Prioritäten – wie der Staat Geld bewegt.
2. Steuerpolitik im Alltag: Was Lohn-, Mehrwert- und Vermögenssteuer mit dem eigenen Leben zu tun haben.
3. Staatsverschuldung: Ursachen und Kontroversen – von der Schuldenbremse bis zum Sondervermögen.
4. Inflation & Stabilität: Warum Preise steigen und wie Lebenshaltungskosten gemessen werden.
5. Was kostet dein Traum?: Lebensplanung und finanzielle Entscheidungen von der ersten Wohnung bis zur Vorsorge.
6. Wirtschaftspolitische Zielkonflikte: Abwägung zwischen Wachstum, Gerechtigkeit und Zukunftsperspektiven

Unsere Methodik: Erlebbar und Austauschorientiert
Wir setzen auf moderne Methoden der politischen Bildung, die den Prinzipien des Beutelsbacher Konsenses verpflichtet sind:

  • Interaktive Formate: Jugendliche werden zu Mitgestaltenden der Veranstaltungen.
  • Fallbeispiele & Planspiele: Komplexe Theorie wird durch konkrete Situationen greifbar und erlebbar.
  • Strukturierte Diskussionen: Förderung der eigenständigen Urteilsbildung ohne Überwältigung.

Informationen für Schulen
Interessierte Schulen in Dortmund können das Programm als Ergänzung zum Unterricht (z. B. in Sozialwissenschaften, Politik oder Wirtschaft) nutzen. Die Inhalte und die Dauer der Formate werden individuell mit der Schule abgestimmt; externe Referent:innen der Akademie bringen alle Materialien und die Methodik mit.
Großveranstaltung zum Projektabschluss
Mitte Dezember 2026 findet eine ganztägige Abschlussveranstaltung in Dortmund statt. Hier werden die im Projekt erarbeiteten Inhalte einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert.